Weltweit sind zur Nachrichten-Übertragung viele Millionen Kilometer Lichtwellenleiter (LWL) verlegt – und oft sogar schon bis in unsere Wohnungen. Die Glasfaser-Technik erobert ständig neue Einsatzfelder in allen Bereichen unseres modernen Lebens: „Glas statt Kupfer!“ lautet daher das Motto der Zukunft.

Besuchen Sie unseren spannenden Vortrag (Raum Daimler, 10:45 Uhr):

Glasfasern im LASER-Licht - Coole Experimente und Live-Messungen

Wir werden einen ersten Überblick über diese fantastische Miniatur-Wunderwelt aus Glasfasern und LASER-Licht gewinnen.

Wir werden „BEGREIFEN durch BE-GREIFEN“, indem wir gemeinsam durch praxisnahe Experimente, Übungen und Berechnungen ganz überraschende Antworten und Lösungen finden. Und wir besprechen wichtige Zusammenhänge zum allzu oft noch unbekannten Thema „LASER-Sicherheit … damit nichts ins Auge geht!“

Wie sieht eine „Haar-feine Faser aus Glas“ aus? Wie dünn und wie empfindlich ist sie? Wo wird sie eingesetzt – und wie? Welche Unterschiede gibt es zwischen Leitungen aus Kupfer und aus Glas? Warum kann ein Lichtwellenleiter Licht leiten? Wie werden Fasern miteinander verbunden? Welche Norm-Stecker gibt es? Wie sehen verschmutzte Stecker aus – vor und nach der Reinigung?

Wir schauen uns Original-Komponenten an, die weltweit in der „Optischen Nachrichten-Übertragung“ eingesetzt sind; durch selbst erstellte Monitor-Bilder und den Blick durch ein Faser-Mikroskop gewinnen wir einen Ein-„Blick“ in die winzigen „Nano“-Dimensionen (Nano = Zwerg).

Live-Messungen an Glasfasern

Wir nehmen unterschiedliche LASER-Sender und Optische Empfänger in Betrieb und bauen funktionsfähige LWL-Strecken auf; dabei experimentieren wir mit Wellenlängen und Optischem Pegel und bestimmen, wieviel optische Leistung die verschiedenen Glasfaser-Typen „schlucken“ - bei unterschiedlichen Steckverbindungen und Standard-Wellenlängen sowie bei Verunreinigungen und Schmutz.

Live-Simulation: Störungen auf Glasfasern

Pro Sekunde schicken wir bis zu 10 Milliarden Laser-Lichtblitze in eine Glasfaser, übertragen damit „ganz viele Bits und Bytes“ und messen die angekommenen Daten-Mengen sowie deren reale Übertragungs-Geschwindigkeit („coole“ 10.000.000.000 Bit/s).